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Neologismen 2015

Hier sind zwei Flaschen Bier zu sehen. Ja, es ist ein eher unmotiviertes Beitragsbild aus meinem Archiv. :)

Eigentlich kann mensch nicht früh genug anfangen, sich um die Neologismen des laufenden Jahres zu kümmern.

Zum Glück brauche ich das nicht alles immer selbst in die Hand zu nehmen – meine Twitter-TL ist ja für jeden Blödsinn zu haben. Ich präsentiere hier also meinen persönlichen Favoriten, kreiert vom Volltexter:

Über|lauf|trinken – Verb, umgangsspr.  auch über|lauf|saufen:

Vorgang, bei dem aus Unkonzentriertheit, Hast oder Gier mehr Flüssigkeit aus einem Gefäß an den Mund geführt wird, als dieser gegenwärtig in der Lage ist, aufzunehmen. Die Folge ist eine unbeabsichtigte Flüssigkeitsabfuhr variierender Menge über die Wangen und das Kinn.  Diese Folge des Überlauftrinkens kann auch mit den Verben „rinnsalen“ oder „semischlucken“ bezeichnet werden. Nicht zu verwechseln ist dieser Umstand mit dem eher metaphorisch gemeinten drüber|weg|trinken.

Beispiele im alltäglichen Sprachgebrauch:

„Weißt Du noch, wie wir uns auf der Party trafen? Wir sahen uns in die Augen, und ich hab doch glatt mein Bier überlaufgetrunken.“

„Schon zum zweiten Mal heute mein T-Shirt wechseln müssen – wegen Überlauftrinkens. Mist aber auch!“

„Pass auf, sonst trinkst Du gleich wieder überlauf!!“

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Alle Vorschläge in der Übersicht:  

  1. Deinen Aufruf habe ich leider gar nicht mitbekommen, dafür beim Lesen deines Blogposts aber umso mehr gelacht. Einen Fehlschluck konnte ich aber glücklicherweise gerade noch so abwenden.

    Gruß, Daniel.

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Credits: Danke an Anders Norén für das Theme

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