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Frauen und Frauenbilder, Internet und Gesellschaft, Kinder

Die Mütter sind Schuld. Und die Smartphones. Aber am meisten die Mütter.

Am Wochenende hörte ich im Radio einen Verweis auf eine neue Untersuchung zu Kindern und (digitalen) Medien. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte gab die sogenannte „BLIKK-Studie“ in Auftrag. Bei über 3000 Früherkennungsuntersuchungen wurden die Eltern nach dem Medienverhalten ihrer Kinder befragt. Einige der Ergebnisse sind seit kurzem online. 

Als ich die Zusammenfassung der Vorab-Ergebnisse im Radio hörte, dachte ich zunächst an Manfred Spitzer, mit einem Glas Champagner nackt im eigenen Freudentaumel. Denn die Bekanntgabe hörte sich in etwa so an:

  1. „2- bis 13-Jährige zeigen bei einer täglichen Nutzung digitaler Medien von mehr als einer Stunde motorische Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche.“ 
  2. „Bei über 13-Jährigen stellt die Untersuchung einen erhöhten Genuss von Süßgetränken und Süßigkeiten sowie eine Zunahme des Body-Mass-Index fest.“ 
  3. „Ein nennenswerter Teil der befragten Jugendlichen gab an, Probleme zu haben, die eigene Internetnutzung zu kontrollieren.“

Es schien sich bei dieser Zusammenstellung um eine Interpretation einer vorab veröffentlichten Pressemitteilung zu handeln. Die direkte Quelle zu erwähnen vergaß SWR3 leider, und auch die anderen Medien, die ich im Anschluss nach der Studie durchsuchte. Warum ich mir auf diese Art meinen Samstagabend versaute, lag am letzten zitierten „Ergebnis“ der Studie. Es wurde folgendermaßen wiedergegeben:

„Bei Babys und Kleinkindern bis zu einem Jahr belegen die Ergebnisse Fütter- und Einschlafstörungen, wenn die Mutter während der Säuglingsbetreuung digitale Medien nutzt.“

Mutter? Echt jetzt?

Natürlich hat das Ausblenden der Väter in Erziehungs- und Pflegefragen eine lange Tradition, und haufenweise unterschiedliche Texte befassen sich mit den Verfehlungen der Mütter. Ob sie arbeiten geht oder nicht, ob und wie lange sie stillt, ob sie trägt, einschlafbegleitet, helikoptert oder Latte Macchiato trinkt. Die Formulierung hätte mir also einfach ein Gähnen abringen können. Aber als Zitat aus einer öffentlichen Studie, die von einer öffentlichen Organisation in Auftrag gegeben, und deren Daten bei U-Untersuchungen erfasst wurden? Ich war neugierig.

Eine erste google-Anfrage ergab, dass neben dem SWR3 der Deutschlandfunk auch die WAZ, die Huffington Post, der Deutschlandfunk und viele weitere die angeblichen Vorab-Ergebnisse veröffentlicht hatten. Alle in exakt gleichem Wortlaut, allerdings ohne Verlinkung zur Studie, der Pressemitteilung oder der Quelle, die sie benutzten. Warum? Die PM war zu diesem Zeitpunkt öffentlich einsehbar (Ich fand sie später).

Stattdessen nannten alle Texte die „Passauer Neue Presse“, immer ohne Link. Unter der Überschrift „Smartphone und Tablet machen Kinder dick“ hatte die Passauer Neue Presse quasi den Urtext veröffentlicht. Aber auch hier fehlte der Link zur Quelle. Die exponierte Stellung der Mutter und die Ausblendung des Vaters – fand sie sich auch Originaltext der immer wieder erwähnten „Vorab-Ergebnisse“? Das versuchte ich zu ergoogeln. Mit überraschendem ersten Ergebnis: (Zitiert aus der gemeinsamen Pressemeldung der Drogenbeauftragten des Bundesministeriums, der Rheinischen Fachhochschule Köln und des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V.)

„Die wesentlichen Ergebnisse (der BLIKK Studie) im Überblick:

70% der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen einer intensiven Mediennutzung und Entwicklungsstörungen der Kinder.

Bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr finden sich vermehrt Sprachentwicklungsstörungen sowie motorisch Hyperaktivität bei denjenigen, die intensiv Medien nutzen.

Wird eine digitale Medienkompetenz nicht frühzeitig erlernt, besteht ein erhöhtes Risiko, den Umgang mit den digitalen Medien nicht kontrollieren zu können.“

Öhem. Was lag bloß der Passauer Neuen Presse vor? Und wie kam es dazu, dass mehrere Onlinemagazine, Zeitungen und Radiosender einfach die Dichtung Formulierung der Passauer übernahmen, inkl. der merkwürdigen Verknappung von „Eltern“ auf „Mütter“?

Nachdem am Montag die Präsentation der Studienergebnisse erfolgte (die vollständige Studie wird wohl erst in einigen Monaten zur Verfügung stehen),  wurde „Mütter“ teilweise durch „Eltern“ ersetzt. Es hielten sich aber weiter Ergebnisse, die nicht mit der Pressemitteilung veröffentlich worden waren, wie zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und Smartphonenutzung. Mein Netzwerk auf twitter machte mich letztlich auf die ursprüngliche Quelle aufmerksam. Die Konzentration auf „Mütter“ sowie die Ergebnisse, die sich nicht auf die Pressemitteilung beziehen, entstammen der Präsentation der Drogenbeauftragten vom 29.05.2017.* Diese muss einzelnen Pressevertretern vorab vorgelegen haben. Ohne, dass das irgendwo erwähnt oder transparent gemacht wird. Die zumindest mal intransparente, wenn nicht tendenziöse Berichterstattung der Medien wird ergänzt durch Interpretationen der Drogenbeauftragten, Erziehungswissenschaftler und „Medienexperten“, die von  „dramatischen und bedenklichen“ Ergebnissen sprechen. Ohne Nennung konkreter Zahlen.

In einem anderen Fall gibt es eine konkrete Zahl. Der BVKJ spricht von knapp 3000 validen Datensätzen nach der Befragung, was auch immer das heißt. Von diesen knapp 3000 Fragebogen ergaben 75% eine Nutzung von Smartphones bereits im Grundschulalter. Beim Vergleich der 75% mit den übrigen 25% kam es dann zu Beobachtungen von Hyperaktivität und Entwicklungsstörungen in nicht näher genanntem Maß. Die Vergleichsgruppe für die Beobachtungen war also 750 Kinder „stark“. Ich habe nicht viel Ahnung von Statistik. Der Gatte hat dazu lediglich die Augenbrauen bis weit unter den Haaransatz gezogen.

Auch das Aufsetzen der Studie scheint mir eine Überprüfung wert. Auf der Website des BVKJ finden sich folgende Leitfragen, die in die Studie Eingang finden sollten:

„Folgende Forschungsfragen wollen wir im Rahmen des Projektes beantworten:

  1. Wie lässt sich ein normaler oder ein erhöhter Mediengebrauch definieren?
  2. Welche Auswirkungen hat ein erhöhter Mediengebrauch auf die körperliche, geistige, soziale und schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen?
  3. Haben frühzeitige Beratungs- und Informationsgespräche einen positiven Einfluss auf das Medienverhalten von Familien, Kindern- und Jugendlichen?
  4. Welche Auswirkungen haben ein erhöhtes Medienverhalten und deren gesundheitlichen Folgen auf die Gesundheitsausgaben von morgen?“

Da in diesen Fragen lediglich von einem „Mediengebrauch“ gesprochen wird (wir erinnern uns an den Fernseher, der vor wenigen Jahrzehnten noch für beinahe alles verantwortlich gemacht wurde. Vor allem in Kombination mit fahrlässigen Müttern), ist es zumindest merkwürdig, dass sich die Ergebnisse nur auf Smartphones und Tablets beziehen sollen. Zudem ist in den Leitfragen die Rolle der Eltern überhaupt nicht erwähnt. Wie sind erst die Eltern, und dann in der Interpretation die Mütter in den Fokus geraten? Was ist denn nun ein „erhöhter Medienkonsum“, und wer legt ihn fest? Welche Quote von Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen ist in welchem Alter normal, und wann ist diese Quote überschritten UND die Fälle lassen sich eindeutig auf den Medienkonsum zurückführen?

Wir stehen entsetzt und sehen betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen.

 

Ich habe den Verdacht, dass diese Studie vor allem sehr heiße Luft produziert hat. Bisher habe ich nichts gesehen oder gelesen, was „validen Daten“ nahekommt. Die Präsentation spricht von Prävalenzen, arbeitet mit Pfeilen und mit glücklichen Menschen ohne Smartphone. Vielleicht wird das bei einer Veröffentlichung der gesamten Ergebnisse anders, vielleicht auch nicht. Das Problem bei dem diese Studie flankierenden Empörungsjournalismus ist allerdings das Gleiche wie immer: Wenn sich die Schlagzeilen „Smartphones machen Eure Kinder krank“, „Mütter, legt die Handys weg!“ „Eine ganze Generation wird dick dank Tablets“ etc. mal etwas gelegt haben und einer differenzierten Betrachtung der Ergebnisse Raum geben, wird es allen egal sein, was bei der Studie herausgekommen ist. Es bleiben nur die pauschalen Aussagen, die (verfälschten) Zitate von Drogenbeauftragten und Experten, die reißerischen Überschriften und die vollkommen aus der Luft gegriffenen Handlungsanweisungen. Plus eine unterirdische Präsentation, die es dennoch geschafft hat, von den Medien völlig unkritisch paraphrasiert und dann abgeschrieben zu werden.

Was noch übrig bleibt: Die Konzentration auf die Mütter. Denn die reiht sich ein in die lange Auseinandersetzung mit allem, was die Mütter in Erziehung und Pflege ihrer Kinder falsch machen. Danke für nichts, Bundesministerium für Gesundheit. Danke für nichts, „Journalismus“.

Epilog

Wer gerne mehr über die „faulen Mütter“ lesen möchte, sollte unbedingt bei Cornelia reinschauen und ihr auf twitter folgen. Sie setzt die aktuelle Studie in Kontext und erläutert, warum „Screentime for Kids“ ein feministisches Thema ist. Wer von Schlagzeilen wie „Schon die Kleinsten sind heute internetsüchtig!“ genervt ist, findet vielleicht diesen Artikel auf Spiegel Online interessant. Zur Diskussion um die Onlinesucht sind auch die Artikel bei wikipedia und ZDNET spannend. Zu den Studienergebnissen der BLIKK-Studie berichtet die ZEIT mit leiser Kritik, während in der taz ein sehr lesenswertes Interview veröffentlicht wurde. Dort nennt ein Psychologie die Studienergebnisse eine „Ansammlung von Banalitäten“. Im letzten Absatz finden sich Zweifel am dargestellten Zusammenhang. Zudem gibt es ein lesenswertes Interview beim Deutschlandfunk. Und wer darüber hinaus noch Lust hat, kann sich die Zitate der Vertreter vom BVKJ und der Drogenbeauftragten mal vornehmen. Wäre spannend zu sehen, was da eigentlich drin steckt. Ich lese nämlich bisher nur: Kindern muss der richtige Umgang mit dem Smartphone beigebracht werden. Und das ist tatsächlich ein Ergebnis, auf das ich mich wirklich total einlassen könnte. Echt.

 

Schnelles Edit:

In der ersten Version dieses Beitrags ging ich noch davon aus, dass die Presse die Studienergebnisse aus der Pressemitteilung „interpretiert“ hatte. Danke, @CoMa_spinnt, für den Hinweis auf die Präsentation!

*Heute morgen (31.5.) ist die Präsentation offline genommen und bearbeitet worden. Dank Wibke Ladwig kann ich das Original hier zur Verfügung stellen. 🙂

Praesentation_BLIKK

  1. „Paddeln statt Datteln“? Warum sollten Kinder keine Datteln essen? 😉 Diese Präsentation wäre sozusagen der maximale Schwiergkeitsgrad für „Powerpoint-Karaoke“, aber ansonsten bin ich nach 28 Slides genauso schlau wie zuvor.

    Smartphones machen also Kinder dick und hyperaktiv? Nicht alles was korreliert bedeutet auch, dass zwischen den Größen ein Kausalzusammenhang besteht. So könnte die Geburtenrate zufällig recht gut mit der Population der Klapperstörche korrelieren, aber einen kausalen Zusammenhang wird doch hoffentlich daraus keiner herleiten wollen.

    Und aus „Eltern“ werden „Mütter“ als die Hauptschuldigen. Das fürchte ich ist dem urbayerischen Familienbild ala CSU geschuldet in der der Mann arbeitet und die Aufgabe der Frau die Kindererziehung ist. Und natürlich mussten das alle „Qualtiätsjournalisten“ übernehmen. Haben wir trotz dem Irren im Weißen Haus jetzt doch schon die Sauregurkenzeit und versuchen krampfhaft das Sommerloch mit irgendwelchen sinnfreien Artikel zu stopfen?

    Na ja, jetzt wissen wir wenigstens wo die viele heiße Luft herkommt die uns gerade so ins Schwitzen bringt. 😉

  2. Moritz

    Ich bin beeindruckt: Eine – nicht zwei, nicht zehn, sondern eine – Studie, die in einigen Monaten erscheinen soll – also noch nicht fertig zu sein scheint, oder wie ein guter Käse vor sich hin reift? – wird als Beleg dafür genommen, was alles falsch läuft in der Erziehung.

    Panik! Hilfe! Wir werden alle sterben!

    Das hätte Spitzer nicht besser gekonnt.

  3. Danke für diesen spannenden Einblick ins Thema Studien und wie die Presse damit umgeht!
    Ich muss sagen, seit ich Psychologie studiere und da Module wie Forschungsmethoden und Statistik habe, hat sich mein Blick auf Studien und ihre Ergebnisse radikal geändert und ich muss auch immer wieder über den Umgang mit solchen Ergebnissen schmunzeln.
    In der Presse steht ja auch gerne so etwas wie „Neue Studie beweist:..“ oder so ähnlich, dabei beweist EINE Studie erstmal gar nichts sondern sorgt lediglich dafür, dass sich eine bestimmte Theorie bewährt oder eben nicht. Überhaupt arbeiten wir in der Psychologie (in den Bereich fällt das Thema dieser Studie ja auch zum Teil) gefühlt nie mit bewiesenen Tatsachen sondern eher mit Theorien, die sich auch widerlegen lassen würden.
    Von daher finde ich die Welle, die diese Studie in der Presse offenbar schlägt, recht amüsant.

    Und die Interpretion von Ergebnissen ist natürlich auch immer so eine Sache. Die werden auch super gerne vereinfacht und verallgemeinert und so Probleme wie der Frage, ob die Stichprobe überhaupt für die Population repräsentativ ist (zB ob sie groß genug ist und wie ausgewählt wurde), werden gerne vergessen. Und wenn man dann noch ein paar nette Diagramme und Schemata benutzt, sieht das alles ganz klug und wissenschaftlich aus.

    Das mit den Müttern finde ich schon irgendwie erschreckend. Vor allem, dass das so viele Medien einfach abgeschrieben habe, ohne, wie du es gemacht hast, zu hinterfragen, wieso ausgerechnet nur die Mütter „schuld sein“ sollen und woher diese „Informationen“ kommen.

    Und wieso die Studie von ihren ursprünglichen Leitfragen so abgedriftet ist, wäre ja auch mal spannend zu wissen. Ich bin mal auf die offiziellen und hoffentlich ausführlicheren Ergebnisse gespannt. Zu den Ergebnissen einer Studie gehören dann ja auch Infos dazu, was man eigentlich untersucht hat und wie genau.

  4. Meine Güte, was für eine journalistische Stümperei. Danke für diesen Artikel und dass du dir die Mühe machst, auf Links hinzuweisen.

  5. Vielen Dank für Deine kritische Auseinandersetzung mit diesem Artikel und die Zusammenstellung der Links. Da klicke ich mich gleich mal durch.

  6. Jennifer

    Auch von mir vielen Dank für deinen Artikel und die ausführlichen Infos!

    Übermorgen wird dann sicher eine Studie den Zusammenhang zwischen Mediennutzung und impfkritischer Haltung belegen.

    Ich habe das akute Bedürfnis, meine Handfläche Richtung Stirn zu bewegen…

    Das Bundesministerium für Gesundheit hat es scheinbar nicht für nötig gehalten mal darüber nachzudenken, dass die Mediennutzungsdauer eher als ein Symptom und nicht als Auslöser zu betrachten wäre.

    Außerdem wird ja am Ende der Präsentation auf eine handyfreie Zone hingewiesen. Es ist nicht lange her, da hat man sich über den fleischfreien Freitag empört.

  7. Gerd Duerner

    „Ein nennenswerter Teil der befragten Jugendlichen gab an, Probleme zu haben, die eigene Internetnutzung zu kontrollieren.“

    Ja, ist schon ärgerlich wenn die Eltern da den Finger drauf haben. 😀

  8. Danke Danke Danke. Sagt die Akademiker-Mama (Medienwissenschaften, uh-oh!) von zwei (sprachlich überdurchschnittlich entwickelten) Kindern, für deren Tablet sie gerade eine Zeitlimit-App geladen hat (wg. mom guilt), die das hier auf dem Smartphone gelesen hat, während im Gitterbett daneben das Kleinkind einschläft.

  9. Freundschafter

    Getroffene Hunde bellen!

  10. Babsi

    Vielen Dank für diesen Artikel. Ich hatte die Präsentation der Studienergebnisse in der Tagesschau gesehen. Und ich erinnere mich, dass dort auch davon die Rede war, dass es schlecht für unter 1 jährige ist, wenn Mama beim stillen Medien konsumiert (ich weiß nicht mehr, ob da von Handys oder Fernsehen gesprochen wurde). Auf jeden Fall hatte ich sofort Bauchschmerzen und dachte mir, na super, jetzt sind die Mamis wieder schuld. :/

  11. Steffi Obermeier

    Danke! Sowas sollte in den Medien stehen und nicht dieses ganze Pseudo-wissenschaftliche Manipulationsgerede. Danke, dass es solche Menschen wie dich gibt, die versucht, der fehlenden Objektivität der Massenmedien auf die Sprünge zu helfen <3

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Credits: Danke an Anders Norén für das Theme

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