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DIY

DIY – altes Windlicht aufmöbeln

Hier ist ein Bild des fertigen Windlichts zu sehen.

Ihr wisst ja bereits … wenn ich dringend etwas ganz, ganz Anderes machen sollte, habe ich plötzlich und spontan mindestens ein DIY-Projekt, das sofort umgesetzt werden will.

Letzte Woche reparierte ich Holzspielzeug, das mein Sohn kaputt gemacht hat, schliff die Gartenmöbel ab und ölte sie neu, kramte Stoff für einen selbstgenähten Wäschebeutel aus den untersten Schrankschubladen … und es reichte immer noch nicht.Zum Glück rette ich zwischendurch Dinge von Recyclinghöfen, wie dieses schon sehr angegriffen aussehende Windlicht aus Metall.

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(Darunter übrigens der frisch geölte Tisch. So gut kann altes Holz  aussehen. ;)) Die Scheiben des Windlichts sind auf diesem Bild bereits behandelt.

1. Schritt: Das Metall anschleifen und von Dreck und Rost befreien. Das geht mit feinem Schleifpapier.

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Man beachte den ordnungsgemäß abgeklebten Arbeitsbereich. Auf solche Details verzichte ich meist und ärgere mich dann im Nachhinein. Meine „Arbeitskleidung“ poste ich nicht, sonst bekomme ich Ärger mit Mama.

Wo die Schleifmaus nicht hinkommt, nehme ich Stahlwolle. Das ist nicht ganz so effektiv, aber zumindest breche ich mir dabei nicht gleich die Hand.

2. Schritt: 2-3 x lackieren. Die erste Enttäuschung dabei: Bis auf weißen Lack waren alle unsere Lacke aufgebraucht. Hmpf. Also den ollen Weißlack nehmen, soll ja nicht gleich ein „DIY-und-werd-dabei-arm“ werden.

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Ich nehme einen Lackroller, der hat den Vorteil, dass am Ende keine Pinselspuren zu sehen sind. Die erste Lackschicht muss durchtrocknen, bei der zweiten gibt es dann folgende Optionen:

Alles schön ordentlich verstreichen, zuerst die inneren, dann die äußeren, sichtbaren Stellen. So dass das Ergebnis am Ende eine schöne, deckende Farbfläche ist …

oder schlampen, die entstehenden Farbnasen nicht richtig verstreichen und den Lack vor dem letzten Arbeitsschritt nicht komplett durchtrocknen lassen. Dann das feine Schleifpapier noch einmal zur Hand nehmen …

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… und die entstehenden, abgeplatzten Farbstellen als total angesagten Vintage-Look den zweifelnden Blicken des Ehemannes verkaufen.

Ich bin nachhaltig von dem Ergebnis begeistert, muss ich sagen. Der nächste Ausflug zum Recyclinghof ist fest geplant. Ich hoffe auf Windlichter.

 

 

  1. Find ich richtig klasse, sieht doch schon ganz anders aus 🙂
    Danke fürs erklären 🙂
    LG Ela

  2. Das ist aber eher Shabby Chic wie Vintage ;).

    Sieht toll aus!

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Credits: Danke an Anders Norén für das Theme

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