Auf dem richtigen Weg?

Manchmal ist es wichtig, sich neu auszurichten. Sich ehrlich zu fragen, ob das Leben gerade in die gewünschte Richtung läuft. Doch wie stelle ich fest, was richtig und falsch ist? Muss sich der „richtige Weg“ gut anfühlen? Ein paar persönliche Einblicke in meine Vergangenheit und Gegenwart.

Wann ich mir das erste Mal über den Rest meines Lebens Gedanken gemacht habe, kann ich nicht sagen. Es gab auf dem Gymnasium Momente, in denen ich an das vorzeitige Abgehen dachte. Nach dem Abitur, als ich ein halbes Jahr orientierungslos in der Gegend herumhing, fragte ich mich intensiver, was ich mit mir anfangen sollte. Oder im Grundstudium, in dem ich mehrfach das Nebenfach wechselte. Viele meiner Lebensentscheidungen haben sich dabei immer irgendwie ergeben.  Bis heute. Auf dem richtigen Weg? weiterlesen

Selbstständigkeit: Berufliche Weiterbildung und der schnöde Mammon

Mein Projekt karmajob ist offiziell angelaufen, und zur Zeit stecke ich viel Energie in die Ausarbeitung meines Trainings, während ich weiter ehrenamtlich schreibe. Nebenbei versuche ich, durch kleine, bezahlte Aufträge etwas Geld in die Kasse zu spülen. Zwar verfolge ich mit karmajob einen Traum, but there´s bills to pay. Und obwohl ich lieber positiv in die Zukunft schauen will als über meine berufliche Situation, deutsche Aus- und Weiterbildungssysteme oder gar über den Kapitalismus im Allgemeinen zu mimimi-en, passiert es doch immer wieder. Aktuell ist Geld ein Thema. Beziehungsweise das Nicht-Vorhandensein desselben. In Kombination mit meinen Lebensentscheidungen.
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Emeli Sandé – Read all about it

Eigentlich möchte ich mich bei einer Veranstaltung als Vortragende bewerben. Dafür muss ich ein Abstract schreiben. Teuflischerweise gilt die alte Prokrastinations-Weisheit „Je wichtiger, desto aufschieb“. Zeit also für eine neue Runde Prokrastinieren mit Popsongs. Dieses Mal unfreiwillig zu Gast: Emeli Sandé und ihr Read all about it, das ich sehr liebe. Emeli Sandé – Read all about it weiterlesen

Begegnungen III

Bei der Erfindung des Automobils wurde erschreckend wenig an die Alpen gedacht. Oder an Schulferien. Und so hat Europa das ein- oder andere Nadelöhr, durch das eine zunehmende Zahl an Urlaubern zu mehr oder weniger gleichen Zeiten durch muss.
 

20 Kilometer vor dem Tunnel beginnt der Rückstau. In den letzten Strahlen der Abendsonne stellen wir die Motoren ab und öffnen die Autotüren. Nichts geht mehr, vorerst. Begegnungen III weiterlesen

Warum ich nun das Hexen erlernen werde …

Über meine Bemühungen, in unserem Haushalt nicht irgendwann unterzugehen oder mit meinem Körper an den Wänden festzuschimmeln, schrieb ich bereits. Mein Haushalts-Favorit auf diesem Blog ist immer noch der so wunderbar positive Entropie-Artikel. Weil ich wirklich, WIRKLICH gerne selbst so wäre, so … annehmend, so verständnisvoll und so ruhig, wenn um mich herum das Chaos wütet.

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Juli Zehs „Unterleuten“. Beinahe eine Rezension

Vor kurzem habe ich den Roman Unterleuten von Juli Zeh gelesen. Ein Zeitungsartikel der SZ hatte sich vor einigen Monaten mit Unterleuten befasst, und ich fand es total spannend, zu lesen, was Juli Zeh mit ihrem neuen Roman geschaffen hatte. Unterleuten ist nicht nur ein Roman, sondern mehr das Zentrum eines Gesamtkunstwerks – denn im Internet wird die Fiktion des Romans fortgeführt. So werden Orte, Vereine, sogar Bücher, auf die die Romanhandlung Bezug nimmt, zumindest im WWW real. Das ist für mich, weil ich selbst so lange an dieser Grenze von Internet und Literatur gearbeitet habe, natürlich extrem spannend. Was mich bei der Lektüre von Unterleuten fasziniert hat, war am Ende allerdings etwas anderes. Achtung, Spoiler! Juli Zehs „Unterleuten“. Beinahe eine Rezension weiterlesen

München. Und twitter.

Gestern Abend saß ich wie viele andere noch sehr lange vor dem Rechner, um die Meldungen zu den Ereignissen in München zu verfolgen. Dabei betrachtete ich die Kommunikation auf twitter, an der ich im Katastrophenfall häufig selbst teilnehme, und über die ich bereits geschrieben und Sessions gehalten habe. Gestern sind mir viele sehr positive Dinge aufgefallen, die ich heute unbedingt, so frisch das Ganze ist, festhalten möchte. Ich werde nicht über etwas spekulieren, das noch niemand weiß, oder versuchen, Ereignisse zu beurteilen, die ich nicht beurteilen kann. Stattdessen versuche ich, auch den Nicht-Twitterern unter Euch einen kleinen Einblick zu geben. Die Twitter-Nutzer_innen können den ersten Absatz getrost überspringen. München. Und twitter. weiterlesen

Mein Weg in die Selbstständigkeit II

Da Euch der Off-Topic-Post über meine beginnende Selbstständigkeit scheinbar ganz gut unterhalten hat, setze ich die Reihe selbstverständlich fort! Hatte ich ja ohnehin angedroht. Heute geht es um die Agentur für Arbeit. Um den folgenden Text einordnen zu können, muss ich erklären, wie mein Kontakt mit dieser Mutter aller deutschen Behörden zu Beginn des Jahres verlief: Mein Weg in die Selbstständigkeit II weiterlesen

Off topic – vom weiblichen Weg in die Selbstständigkeit

Die Rubrik, die ich mit diesem Blogpost starten werde, tanzt thematisch noch stärker aus der Reihe als Prokrastinieren mit Popsongs, Spaß mit Ämtern oder meine am häufigsten geklickten Blogposts, die DIY und die „Liebeserklärung an unsere ICE-Nachbarin“. Deshalb auch der vielsagende Titel „off topic“, über den ich lange sinniert habe.

Warum nur tue ich Euch das an?
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Das Netz ist das, was Du draus machst